über 75.000 Tierbesitzer 60 Tage Geld-zurück-Garantie kostenloser Versand ab 49 €
Zahnpflege beim Hund: Golden Retriever zeigt gesunde Zähne

Zahnpflege Hund: Tipps für gesunde Zähne

· 14 Min. Lesezeit · Von Benedikt

Zahnpflege beim Hund bezeichnet alle Maßnahmen, die dazu beitragen, Zähne und Zahnfleisch deines Vierbeiners gesund zu halten. Dazu gehören das regelmäßige Zähneputzen, der Einsatz von Dentalsprays und Kauartikeln sowie die jährliche Kontrolle beim Tierarzt. Laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) zeigen rund 85 Prozent aller Hunde über drei Jahren Anzeichen einer Parodontitis. Trotzdem wird die Maulhygiene von vielen Hundebesitzern unterschätzt. In diesem Ratgeber erfährst du, warum gesunde Zähne so wichtig für deinen Hund sind, welche Methoden wirklich helfen und wie du die Zahnpflege stressfrei in den Alltag integrierst.

Warum ist Zahnpflege beim Hund so wichtig?

Ein erwachsener Hund besitzt 42 Zähne, die als Werkzeug zum Fressen, Spielen und Erkunden der Welt dienen. Bleiben Zahnbeläge unbehandelt, bildet sich innerhalb weniger Tage Zahnstein. Dieser begünstigt Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), die sich ohne Behandlung zu einer Parodontitis entwickeln können. Die Parodontitis ist laut Fachliteratur die häufigste Erkrankung der Maulhöhle beim Hund und beginnt oft schon mit zwei Jahren. Im fortgeschrittenen Stadium zerstört sie den Zahnhalteapparat, was zu Zahnverlust und starken Schmerzen führt.

Besonders tückisch: Bakterien aus dem Maul können über den Blutkreislauf in den gesamten Körper gelangen. Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen chronischen Zahnentzündungen und Erkrankungen an Herz, Leber und Nieren. Eine konsequente Zahnpflege schützt deinen Hund also nicht nur vor Mundgeruch und Zahnschmerzen, sondern trägt zur allgemeinen Gesundheit bei.

Welche Hunde sind besonders gefährdet?

Kleine und brachycephale Rassen wie Malteser, Yorkshire Terrier, Chihuahua und Mops haben ein erhöhtes Risiko für Zahnprobleme. Ihre 42 Zähne müssen in einen deutlich kleineren Kiefer passen, was zu Engständen und Fehlstellungen führt. Dadurch sammeln sich Futterreste leichter an, und Plaque bildet sich schneller. Auch ältere Hunde ab etwa sieben Jahren benötigen intensivere Zahnpflege, da das Zahnfleisch mit dem Alter empfindlicher wird und sich leichter entzündet. Weitere Tipps zur Pflege im Alter findest du in unserem Beitrag zur Seniorenhund-Pflege.

Wie erkennst du Zahnprobleme bei deinem Hund?

Hunde zeigen Schmerzen im Maulbereich oft erst spät. Sie fressen weiter, auch wenn jeder Bissen wehtut. Deshalb ist es umso wichtiger, auf frühe Warnsignale zu achten. Die folgenden Symptome können auf Zahnprobleme hindeuten:

  • Mundgeruch: Riecht dein Hund dauerhaft unangenehm aus dem Maul, stecken meistens Bakterien dahinter, die sich in Zahnbelägen und entzündetem Zahnfleisch vermehren. Gelegentlicher leichter Geruch nach dem Fressen ist normal, anhaltender fauliger Geruch nicht.
  • Sichtbarer Zahnstein: Gelbliche bis braune Ablagerungen, vor allem an den Backenzähnen und am Zahnfleischrand, sind ein klares Zeichen für mineralisierten Zahnbelag. Im Anfangsstadium lässt sich Zahnstein durch gute Pflege noch verhindern.
  • Verändertes Fressverhalten: Wenn dein Hund plötzlich langsamer frisst, hartes Futter meidet, nur auf einer Seite kaut oder Futter aus dem Maul fallen lässt, könnte er Schmerzen beim Kauen haben.
  • Gerötetes oder blutendes Zahnfleisch: Gesundes Zahnfleisch ist rosafarben und fest. Rötungen, Schwellungen oder Blutungen beim Kauen deuten auf eine Zahnfleischentzündung hin, die tierärztlich abgeklärt werden sollte.
  • Vermehrtes Speicheln oder Pfoten am Maul: Reibt sich dein Hund häufig mit der Pfote über das Maul oder speichelt mehr als üblich, kann das auf Schmerzen oder einen Fremdkörper im Maul hinweisen.

5 Warnsignale für Zahnprobleme beim Hund: Mundgeruch, Zahnstein, verändertes Fressverhalten, gerötetes Zahnfleisch, vermehrtes Speicheln

Bemerkst du eines oder mehrere dieser Symptome, solltest du zeitnah deinen Tierarzt aufsuchen. Je früher Zahnprobleme erkannt werden, desto einfacher und günstiger ist die Behandlung. Eine professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt kostet je nach Umfang zwischen 200 und 500 Euro. Laut der Bundestierärztekammer (BTK) sollte die Maulhöhle bei jedem Routinebesuch kontrolliert werden. Regelmäßige Vorsorge kann solche Kosten vermeiden.

Welche Methoden zur Zahnpflege beim Hund gibt es?

Zähneputzen: Die wirksamste Methode

Regelmäßiges Zähneputzen ist laut Tierärzten die effektivste Maßnahme gegen Zahnbelag und Zahnstein. Idealerweise putzt du deinem Hund täglich die Zähne, mindestens aber drei- bis viermal pro Woche. Wichtig ist, dass du ausschließlich Zahnpasta für Hunde verwendest. Zahnpasta für Menschen enthält Fluorid und oft Xylit, beides ist für Hunde giftig.

Die Pawlie’s Zahnpasta setzt auf einen probiotischen Ansatz: Lactobacillus Ferment unterstützt eine gesunde Mundflora, während Magnolienrindenextrakt (Magnolia Officinalis) antibakteriell wirkt und die Vermehrung schädlicher Keime hemmt. Calciumcarbonat sorgt für eine sanfte mechanische Reinigung, ohne den Zahnschmelz anzugreifen. Die geschmacksneutrale Formel wird von den meisten Hunden gut akzeptiert. 21 Hundebesitzer bewerten die Zahnpasta mit durchschnittlich 4,6 von 5 Sternen. Ein Kunde schreibt: “Wir müssen fast aufpassen, dass unser Hund die Zahnpasta nicht wegschleckt, bevor wir mit dem Putzen fertig sind.”

Schritt für Schritt: So gewöhnt sich dein Hund ans Zähneputzen

Die Gewöhnung an die Zahnbürste gelingt am besten schrittweise. Beginne idealerweise schon im Welpenalter, aber auch erwachsene Hunde lassen sich mit Geduld an die Routine gewöhnen:

  1. Maul berühren üben: Hebe regelmäßig vorsichtig die Lefzen an und berühre Zähne und Zahnfleisch mit dem Finger. Belohne deinen Hund danach mit Lob oder einem Leckerli.
  2. Zahnpasta kennenlernen: Lass deinen Hund eine kleine Menge Zahnpasta vom Finger lecken. So gewöhnt er sich an Geschmack und Konsistenz.
  3. Fingerzahnbürste einsetzen: Streiche mit einer Fingerzahnbürste sanft über die äußeren Zahnflächen. Fingerzahnbürsten bieten dir mehr Kontrolle und Gefühl als eine normale Zahnbürste, besonders bei kleineren Hunden.
  4. Alle Zähne putzen: Arbeite dich schrittweise von den Fangzähnen zu den Backenzähnen vor. Konzentriere dich auf die Außenseiten, da die Zunge die Innenseiten teilweise selbst reinigt.
  5. Positiv abschließen: Beende jede Putzeinheit mit Lob oder einem kleinen Snack. So verknüpft dein Hund die Zahnpflege mit etwas Positivem.
Auch interessant:
Hund kratzt sich ständig und leckt Pfoten! Was tun bei Juckreiz?

Fingerzahnbürste beim Hund: Vorteile und richtige Anwendung

Viele Hundebesitzer fragen sich, ob eine Fingerzahnbürste oder eine normale Hundezahnbürste die bessere Wahl ist. Gerade für die ersten Wochen der Gewöhnung und bei kleinen bis mittelgroßen Hunden hat die Fingerzahnbürste klare Vorteile: Du spürst direkt, wie viel Druck du ausübst, erreichst auch schwer zugängliche Stellen hinter den Backenzähnen und kannst gleichzeitig das Zahnfleisch sanft massieren. Versehentliche Verletzungen sind nahezu ausgeschlossen, weil die weichen Borsten keine harten Kanten haben.

Die Pawlie’s Fingerzahnbürste ist mit weichen Silikonborsten ausgestattet, die schonend zum Zahnfleisch sind und bis zu sechs Monate halten. Mit 48 Bewertungen und einem Schnitt von 4,6 Sternen gehört sie zu den beliebtesten Zahnpflegeprodukten. “Unser Hund ist sonst sehr ängstlich, aber lässt sich mit den Fingerbürsten vergleichsweise entspannt die Zähne putzen”, berichtet ein verifizierter Käufer. Eine Hundesalon-Besitzerin merkt an, dass bei stärkerem Zahnbelag eine Zahnbürste mit festen Borsten effektiver sein kann, doch für die tägliche Pflege und Vorbeugung sind Fingerzahnbürsten eine bewährte Lösung.

Dentalspray: Die praktische Alternative

Nicht jeder Hund lässt sich die Zähne putzen. Manche Hunde wehren sich trotz geduldiger Gewöhnung, andere haben bereits schmerzhafte Stellen im Maul, die das Bürsten unangenehm machen. In diesen Fällen bietet ein Dentalspray eine wirksame Alternative. Du gibst täglich zwei bis vier Sprühstöße direkt ins Maul deines Hundes oder über das Futter.

Dentalspray Anwendung beim Hund: einfach ins Maul sprühen

Das Pawlie’s Dentalspray enthält Erythritol, einen natürlichen Zuckeralkohol, der die Anhaftung von Bakterien an der Zahnoberfläche reduziert. Polylysine wirkt antimikrobiell, und Arginin hilft, den pH-Wert im Maul zu neutralisieren. Lactobacillus-Fermentextrakt fördert zusätzlich eine gesunde Mundflora. Mit 67 Bewertungen und einem Durchschnitt von 4,6 Sternen ist das Dentalspray das am häufigsten bewertete Zahnpflegeprodukt bei Pawlie’s. Eine Kundin bestätigt: “Funktioniert, die Zähne sind besser. Wende es aber auch täglich an.”

Eine Frage, die uns häufig über das Kontaktformular erreicht: “Macht es Sinn, mit dem Dentalspray bereits im Welpenalter zu beginnen?” Ja, das Spray kann eingesetzt werden, sobald dein Hund seine bleibenden Zähne hat, also ab etwa sechs bis sieben Monaten. So gewöhnt sich dein Welpe früh an die Maulhygiene.

Kauartikel: Natürliche Zahnreinigung beim Kauen

Intensives Kauen unterstützt die Zahnreinigung auf natürliche Weise. Durch den mechanischen Abrieb werden weiche Zahnbeläge teilweise entfernt, und die Durchblutung des Zahnfleisches wird angeregt. Aktuelle Studien zeigen, dass spezielle Dental-Kauartikel das orale Mikrobiom positiv verändern können, indem sie das Verhältnis zwischen nützlichen und schädlichen Bakterien verbessern.

Geeignete Kauartikel sind:

  • Getrocknete Rinderohren oder Ochsenziemer: Natürlich, lange Kaudauer, fördert den Zahnabrieb
  • Kaffeeholz (Kauholz): Splittert nicht, bildet beim Zerkauen feine Fasern, die ähnlich wie Zahnseide wirken
  • Dental-Kausnacks: Speziell geformte Snacks mit Rillen und Noppen, die Zahnbelag mechanisch lösen
  • Rohes Gemüse: Karotten, Sellerie oder Äpfel bieten neben Vitaminen auch eine natürliche Zahnreinigung

Wichtig: Kauartikel ersetzen das Zähneputzen nicht vollständig, sondern ergänzen es. Achte auf natürliche Produkte ohne Zuckerzusätze, künstliche Aromen oder Farbstoffe. Die Größe sollte zum Hund passen, um Verschluckungsgefahr zu vermeiden.

Kann man Zahnstein beim Hund selbst entfernen?

Die kurze Antwort: Nein. Zahnstein beim Hund lässt sich nicht mit Hausmitteln oder einer Zahnbürste entfernen. Ist der Belag einmal mineralisiert, hilft nur noch eine professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt per Ultraschall. Diese findet unter Narkose statt, da der Hund dabei stillhalten muss und die Behandlung am Zahnfleischrand empfindlich ist. Laut dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) raten Tierärzte ausdrücklich davon ab, Zahnstein mit Kratzern oder Werkzeugen selbst zu entfernen, da das den Zahnschmelz beschädigen und Verletzungen verursachen kann.

Was du selbst tun kannst, ist Zahnstein vorzubeugen. Die effektivste Vorbeugung ist tägliches Zähneputzen mit einer Hundezahnpasta, die Plaque entfernt, bevor sich Zahnstein bilden kann. Ergänzend reduziert das Dentalspray die bakterielle Besiedlung im Maul. Eine Kundin berichtet: “Seit wir das Zahnpflegeset für Luna nutzen, hat sie kaum noch Mundgeruch und auch der Zahnstein lässt sich besser behandeln.”

Wie oft solltest du deinem Hund die Zähne putzen?

Die ideale Häufigkeit hängt vom individuellen Hund ab. Als Faustregel empfehlen Tierärzte tägliches Zähneputzen, da sich Plaque bereits innerhalb von 24 bis 48 Stunden zu Zahnstein verhärten kann. Wenn tägliches Putzen nicht möglich ist, solltest du mindestens drei- bis viermal pro Woche bürsten und an den übrigen Tagen ein Dentalspray verwenden.

Die optimale Zahnpflege-Routine sieht so aus:

Maßnahme Häufigkeit Wirkung
Zähneputzen mit Hundezahnpasta Täglich bis 3-4x/Woche Entfernt Plaque mechanisch, beugt Zahnstein vor
Dentalspray Täglich Hemmt Bakterienwachstum, neutralisiert pH-Wert
Kauartikel 2-3x/Woche Mechanischer Abrieb, Zahnfleischmassage
Maulkontrolle durch dich Wöchentlich Früherkennung von Veränderungen
Tierärztliche Zahnkontrolle 1-2x/Jahr Professionelle Beurteilung, ggf. Zahnreinigung

Infografik: Zahnpflege beim Hund - Die optimale Routine in 5 Schritten: Zähneputzen, Dentalspray, Kauartikel, Maulkontrolle, Tierarzt-Check

Pawlie's Zahnpflege-Set für Hunde: Dentalspray, Zahnpasta und Finger-Zahnbürsten

Das Pawlie’s Zahnpflege-Set kombiniert Dentalspray, Zahnpasta und Fingerzahnbürsten zu einer Komplettlösung für die tägliche Maulhygiene. Mit 7 Bewertungen und einer Durchschnittsbewertung von 5,0 Sternen ist es ideal für den Einstieg in die regelmäßige Zahnpflege.

Zahnpflege bei Welpen: Wann und wie anfangen?

Der Zahnwechsel beim Hund findet zwischen dem dritten und siebten Lebensmonat statt. In dieser Zeit fallen die 28 Milchzähne aus und werden durch 42 bleibende Zähne ersetzt. Während des Zahnwechsels ist das Zahnfleisch empfindlich und kann leicht bluten. Trotzdem ist genau jetzt der beste Zeitpunkt, deinen Welpen spielerisch an die Zahnpflege zu gewöhnen. Mehr Grundlagen zur Erziehung in den ersten Monaten findest du in unserem Beitrag zur Welpenerziehung.

Auch interessant:
Wie oft darf ich meinen Hund waschen?

So gehst du vor:

  • Ab der 8. Woche: Berühre regelmäßig das Maul deines Welpen, hebe die Lefzen an, schaue dir Zähne und Zahnfleisch an. Belohne ruhiges Verhalten.
  • Ab dem 3. Monat: Beginne mit einem weichen Fingerling ohne Zahnpasta, nur um die Berührung zu üben.
  • Nach dem Zahnwechsel (ab ca. 6-7 Monate): Starte das regelmäßige Zähneputzen mit Zahnpasta und Fingerzahnbürste. Jetzt kannst du auch das Dentalspray einsetzen.

Eine Frage, die Pawlie’s regelmäßig über das Kontaktformular erreicht: “Ab welchem Alter können Zahnpasta und Dentalspray verwendet werden? Sind sie auch für Welpen geeignet?” Die Antwort: Ab dem abgeschlossenen Zahnwechsel (ca. 6-7 Monate) können die Produkte bedenkenlos eingesetzt werden. Die natürlichen Inhaltsstoffe sind sanft genug für junge Hunde.

Ernährung und Zahngesundheit: Was hilft, was schadet?

Die Ernährung hat direkten Einfluss auf die Zahngesundheit deines Hundes. Grundsätzlich fördert Futter, das zum Kauen anregt, die natürliche Zahnreinigung. Weiches Nassfutter bleibt dagegen leichter an den Zähnen haften und begünstigt die Plaquebildung.

Tipps für zahngesunde Ernährung:

  • Hochwertiges Trockenfutter: Die festere Konsistenz fördert den Zahnabrieb beim Kauen. Allerdings reicht Trockenfutter allein nicht als Zahnpflege aus.
  • Rohes Gemüse als Snack: Karotten und Äpfel sind gesunde Kau-Snacks, die gleichzeitig Zahnbeläge mechanisch lösen.
  • Zucker und Getreide reduzieren: Zucker fördert die Vermehrung von Kariesbakterien. Achte auf die Zutatenliste von Leckerlis und Kausnacks.
  • Frisches Wasser: Sorge dafür, dass dein Hund immer Zugang zu frischem Wasser hat. Trinken spült Futterreste aus dem Maul.

Ergänzend können Hausmittel die Zahnpflege unterstützen: Eine Prise Petersilie im Futter wirkt antibakteriell und kann leichten Mundgeruch reduzieren. Kokosöl hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann gelegentlich auf das Zahnfleisch aufgetragen werden. Diese Hausmittel ersetzen allerdings keine regelmäßige Zahnpflege mit geeigneten Produkten.

Professionelle Zahnreinigung beim Tierarzt

Trotz guter häuslicher Zahnpflege kann sich Zahnstein bilden, der sich nur noch professionell entfernen lässt. Bei einer tierärztlichen Zahnreinigung werden die Zähne unter Narkose mit Ultraschall von Zahnstein befreit und anschließend poliert. Der Tierarzt untersucht dabei das gesamte Gebiss, prüft die Tiefe der Zahnfleischtaschen und fertigt bei Bedarf Röntgenaufnahmen an, um verborgene Probleme an den Zahnwurzeln zu erkennen.

Eine professionelle Zahnreinigung wird empfohlen:

  • Wenn trotz regelmäßiger häuslicher Pflege Zahnstein sichtbar ist
  • Bei gerötetem oder blutendem Zahnfleisch, das sich nicht bessert
  • Als jährliche Routinekontrolle, besonders bei Risikorassen
  • Bei anhaltendem starkem Mundgeruch

Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung liegen je nach Umfang zwischen 200 und 500 Euro. Müssen Zähne gezogen werden, steigen die Kosten entsprechend. Eine Kundin berichtete: “Vor 8 Monaten mussten meiner Katze 4 Zähne gezogen werden, das hat 494 Euro gekostet.” Regelmäßige Vorsorge mit geeigneten Zahnpflegeprodukten kann helfen, die Intervalle zwischen professionellen Reinigungen zu verlängern und Kosten zu sparen.

Häufige Irrtümer über die Zahnpflege beim Hund

“Hunde reinigen ihre Zähne durch Kauen selbst”

Dieses Missverständnis hält sich hartnäckig. Ja, Kauen kann Zahnbelag teilweise reduzieren, aber es ersetzt keine gründliche Zahnpflege. Plaque bildet sich auch an Stellen, die beim Kauen nicht erreicht werden, besonders am Zahnfleischrand und zwischen den Zähnen. Ohne zusätzliche Pflege kann sich daraus Zahnstein entwickeln, der nur noch tierärztlich entfernt werden kann.

“Trockenfutter ersetzt das Zähneputzen”

Trockenfutter hat einen leichten abrasiven Effekt, der aber bei Weitem nicht ausreicht, um Zahnbelag zuverlässig zu entfernen. Viele Hunde schlucken Trockenfutter-Kroketten zudem fast unzerkaut. Trockenfutter kann die Zahnpflege ergänzen, aber nicht ersetzen.

“Nur ältere Hunde brauchen Zahnpflege”

Falsch. Zahnbelag bildet sich bereits bei jungen Hunden. Laut dem VDH beginnt eine Parodontitis häufig schon mit zwei Jahren. Je früher du mit der Zahnpflege startest, desto besser. Hunde, die von klein auf an die Zahnbürste gewöhnt werden, akzeptieren die Routine auch im Erwachsenenalter problemlos.

“Hundezahnpasta ist überflüssig, Wasser reicht”

Wasser allein löst keinen festsitzenden Zahnbelag. Spezielle Hundezahnpasta enthält Wirkstoffe, die Bakterien bekämpfen und den Zahnschmelz schützen. Die Pawlie’s Zahnpasta nutzt zum Beispiel Lactobacillus Ferment und Magnolienrindenextrakt, die aktiv gegen schädliche Keime im Maul wirken.

Zahnpflege für Hunde und Katzen: Gibt es Unterschiede?

Eine Frage, die Pawlie’s regelmäßig erreicht: “Ist die Zahnpasta auch für Katzen geeignet?” Grundsätzlich stehen Hunde und Katzen vor ähnlichen Zahnproblemen. Beide entwickeln Plaque und Zahnstein, und bei beiden kann eine unbehandelte Parodontitis zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Das Pawlie’s Dentalspray und die Zahnpasta sind sowohl für Hunde als auch für Katzen geeignet. Eine Katzenbesitzerin berichtet: “Super einfach anzuwenden. Meine Katzen akzeptieren es.”

Bei Katzen hat das Dentalspray einen besonderen Vorteil: Da viele Katzen sich das Zähneputzen kaum gefallen lassen, bietet das Spray eine stressfreie Alternative. Zwei bis drei Sprühstöße täglich genügen.

Fazit: Gesunde Zähne für ein gesundes Hundeleben

Zahnpflege beim Hund ist kein optionaler Luxus, sondern ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit deines Vierbeiners. Mit regelmäßigem Zähneputzen, einem ergänzenden Dentalspray und jährlichen Kontrollen beim Tierarzt kannst du Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und teuren Behandlungen wirksam vorbeugen. Beginne am besten schon im Welpenalter mit der Gewöhnung, aber auch bei älteren Hunden lohnt es sich, mit der Zahnpflege zu starten.

Weitere Tipps zum Zähneputzen findest du in unserem Beitrag Zahnpflege beim Hund: 5 Tricks für das Zähneputzen. Und wenn du wissen möchtest, worauf es bei der Produktwahl ankommt, lies unseren Ratgeber Zahnpflege bei Hunden: Darauf solltest du achten. Für die ganzheitliche Pflege deines Vierbeiners empfehlen wir auch unseren Artikel zur Fellpflege beim Hund.

Dentalspray Hund Zahnpflege Katze

Empfohlen für dich

Dentalspray für Hunde & Katzen

Schluss mit Maulgeruch, lästigem Zähneputzen & schlechtem Gewissen! Gib deinem Hund jetzt ein gesundes Lächeln…

Jetzt ansehen

Teile diesen Beitrag:

Häufige Fragen

01 Kann ich Zahnstein beim Hund mit Hausmitteln entfernen?
Nein, festsitzender Zahnstein lässt sich nur vom Tierarzt per Ultraschall unter Narkose entfernen. Kokosöl, Backpulver oder Zahnsteinkratzer sind wirkungslos oder sogar schädlich. Was du selbst tun kannst: Zahnstein durch tägliches Zähneputzen und ein Dentalspray vorbeugen, bevor sich Plaque verhärtet.
02 Ist Pawlie's Zahnpasta und Dentalspray auch für Katzen geeignet?
Ja, sowohl die Zahnpasta als auch das Dentalspray sind für Hunde und Katzen entwickelt. Die natürlichen Inhaltsstoffe wie Lactobacillus Ferment und Magnolienrindenextrakt sind für beide Tierarten verträglich. Besonders das Dentalspray ist bei Katzen beliebt, weil es einfach ins Maul gesprüht wird, ohne dass Zähneputzen nötig ist.
03 Ist Zahnpasta für Menschen für Hunde gefährlich?
Ja, Zahnpasta für Menschen enthält Fluorid und häufig Xylit (Birkenzucker), beides ist für Hunde giftig. Xylit kann bereits in kleinen Mengen einen lebensbedrohlichen Abfall des Blutzuckerspiegels auslösen. Verwende immer eine spezielle Hundezahnpasta ohne diese Stoffe.
04 Warum riecht mein Hund aus dem Maul, obwohl er noch jung ist?
Mundgeruch bei jungen Hunden kann auf beginnende Zahnbeläge, eine Zahnfleischentzündung oder Futterreste in Zahnzwischenräumen hindeuten. Auch der Zahnwechsel zwischen dem 3. und 7. Monat kann vorübergehend Mundgeruch verursachen. Anhaltender übler Geruch sollte vom Tierarzt abgeklärt werden.
05 Wie gewöhne ich einen erwachsenen Hund ans Zähneputzen?
Auch erwachsene Hunde lassen sich mit Geduld an die Zahnbürste gewöhnen. Beginne mit kurzen Maul-Berührungen und belohne ruhiges Verhalten. Steigere schrittweise: erst Finger, dann Fingerling mit Zahnpasta, schließlich sanftes Bürsten der Außenseiten. Jede Einheit sollte positiv enden. Akzeptiert dein Hund das Putzen gar nicht, ist ein Dentalspray eine wirksame Alternative.
06 Wie viel kostet eine Zahnreinigung beim Hund?
Eine professionelle Zahnreinigung unter Narkose kostet beim Tierarzt zwischen 200 und 500 Euro. Der Preis variiert je nach Zustand der Zähne, Dauer der Narkose und Region. Müssen zusätzlich Zähne gezogen werden, steigen die Kosten deutlich. Regelmäßige häusliche Zahnpflege kann diese Intervalle verlängern.
07 Ab wann kann ich meinem Welpen Dentalspray geben?
Das Dentalspray kann eingesetzt werden, sobald dein Welpe seine bleibenden Zähne hat, also nach dem abgeschlossenen Zahnwechsel mit etwa sechs bis sieben Monaten. Mit der Gewöhnung ans Maulberühren kannst du aber schon ab der 8. Lebenswoche beginnen.
08 Welche Hunderassen sind besonders anfällig für Zahnprobleme?
Kleine und brachycephale Rassen wie Malteser, Yorkshire Terrier, Chihuahua, Mops und Französische Bulldogge haben ein deutlich höheres Risiko. Ihre 42 Zähne müssen in einen kleinen Kiefer passen, was zu Engständen führt und Plaquebildung begünstigt. Bei diesen Rassen ist tägliche Zahnpflege besonders wichtig.

Das könnte dich auch interessieren